Thomas Goerge

Künstler, Bühnenbildner, Kostümbildner

Zum ersten Mal sah ich Karl Obermayr als Kind bei der Pumuckl-Folge mit dem Spanferkelessen. Später fesselte mich seine Stimme bei Carl Orffs „Ludus de nato Infante mirificus“. Unvergesslich bleiben für mich seine Rollen als Ruepp oder beim „Königlich bayrischen Amtsgericht“ und natürlich als Manni Kopfeck.

Immer noch beeindruckt mich sein intensiver, minimalistischer und unglaublich präziser darstellerischer Stil. 

Lange wusste ich nicht, dass Karl Obermayr ein Freisinger war. Erst als ich in der Nähe vom Grab meiner Oma das Schmiedeeiserne Kreuz am Waldfriedhof entdeckte.

Ich freue mich sehr, dass es nun bald ein Erinnern an diesen großen Schauspieler in Form einer Skulptur und eines Veranstaltungsraumes in seiner Geburtsstadt geben wird. 

Ich kann dieser Initiative nur zustimmen und vertraue darauf, dass sie auch von vielen anderen Menschen mitunterstützt wird. Karl Obermayr hat es verdient.