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Freising war seine Heimat – bei Radioproduktionen und als Schauspieler überzeugte Karl Obermayr bundesweit mit seinem Können, nicht nur große, berühmte Figuren, sondern gerade auch “normale Leut” in seiner überlegten Interpretation überzeugend und lebensnah darzustellen. Dass er mitten unter uns, mitten im Freisinger Leben, an der offenen Moosach sitzt, das wäre vermutlich genau sein Ding gewesen.

Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister


Karl Obermayr ist einer meiner bayerischen Lieblingsschauspieler. Er repräsentiert neben dem Folkloristischen bis Klischeehaften (wie etwa beim Monaco Franze) auch etwas sehr Tiefgründiges, Authentisches, das die bayerische Wesensart sehr gut zum Ausdruck bringt: kraftvoll, manchmal auch grob, bisweilen aber auch anrührend oder entblößend. Unvergessen für mich seine Rolle in dem Film „Der Ruepp“ nach dem Roman von Ludwig Thoma, der nach meiner Erinnerung allerdings nicht im Freisinger, sondern im Dachauer Hinterland spielt.

Helmut Petz, Landrat


Ich kann mich noch gut an so manche Rollen erinnern, welche Karl Obermayr gespielt hat, an seine etwas kantige, bayerische und bodenständige Art. Besonders ist mir in Erinnerung seine Darstellung des Ruepp von Ludwig Thoma in der Fernsehfassung. Er war ein großartiger Schauspieler und deshalb würde ich es begrüßen, wenn an ihn als gebürtigem Freisinger ein Denkmal erinnern würde.

Dr. Bernhard Haßlberger, Weihbischof


Karl Obermayr war kein Mann, der Aufmerksamkeit einforderte, sondern der leise und weise das Leben erzählen konnte – zurückhaltend, mit Bedächtigkeit, unaufdringlich und eindringlich.
Ich vermisse ihn.

Michael A. Grimm, Schauspieler


Zum ersten Mal sah ich Karl Obermayr als Kind bei der Pumuckl-Folge mit dem Spanferkelessen. Später fesselte mich seine Stimme bei Carl Orffs „Ludus de nato Infante mirificus“. Unvergesslich bleiben für mich seine Rollen als Ruepp oder beim „Königlich bayrischen Amtsgericht“ und natürlich als Manni Kopfeck.
Immer noch beeindruckt mich sein intensiver, minimalistischer und unglaublich präziser darstellerischer Stil. 
Lange wusste ich nicht, dass Karl Obermayr ein Freisinger war. Erst als ich in der Nähe vom Grab meiner Oma das schmiedeeiserne Kreuz am Waldfriedhof entdeckte.
Ich freue mich sehr, dass es nun bald ein Erinnern an diesen großen Schauspieler in Form einer Skulptur und eines Veranstaltungsraumes in seiner Geburtsstadt geben wird. 
Ich kann dieser Initiative nur zustimmen und vertraue darauf, dass sie auch von vielen anderen Menschen mit unterstützt wird. Karl Obermayr hat es verdient.

Thomas Goerge, Künstler, Bühnenbildner, Kostümbildner


Braucht es ein Denkmal für Karl Obermayr in Freising?  Ich wundere mich: Warum gibt es nicht schon längst ein Karl Obermayr Denkmal in Freising?
Vielleicht ist ja die alte Bischofsstadt mangels Masse nicht so geübt im Ehren Ihrer berühmten Söhne und Töchter? Die jüngere Residenzstadt München stellt ihren Schauspielern gern Denkmäler auf. Meist da wo es gemütlich ist und man gern hingeht.
Und Freising? „Jetzt wird’s aber langsam scho Zeit!“, grantelt vielleicht oben auf Wolke 7 der Karl. Aber er kennt ja seine Freisinger. Damals, als er beerdigt wurde, gab‘s weit um den Waldfriedhof herum keinen Parkplatz mehr. Da waren sie alle da, nicht nur seine Kollegen, sondern auch die Freisinger, das Volk, weil ein Volksschauspieler gestorben ist, einer der Ihrigen. Früh ist er gestorben, der Karl. Viel zu früh! Und spät hat seine Karriere begonnen. Viel zu spät! Aber vielleicht musste ihm, dem „Kopfeck“, erst sein prächtiger Charakterkopf richtig herwachsen. Dieser Kopf war einzigartig! Zweifelnd, grantig, vorsichtig, aber direkt und gradlinig, keiner dieser schnackselnden und plattelnden Juhubayern. 
Unser Beider Karriere begann zugleich. Er, noch kantiger Chargenspieler an den Kammerspielen, spielte seine erste Hauptrolle in „Der Ruepp“ und ich, noch Falckenbergschüler, spielte meine erste Hauptrolle, den „Ruepp Michi“, seinen Sohn. Da wuchsen wir zusammen und von ihm habe ich viel über die Ernsthaftigkeit dieses Berufs erfahren. Auch von den Schattenseiten, die er schon kannte, ich noch nicht. 
„Schauspieler muass ma wern!“ mit Betonung auf „muss“, so hat er immer gesagt. Und er „musste“, er konnte nicht anders; auch wenn es in Castrop-Rauxel noch so furchtbar war. Schauspieler sein müssen in Castrop-Rauxel! – Allein dafür gebührt dem Karl schon ein Denkmal.

Michael Lerchenberg, Schauspieler


Karl Obermayr war nicht nur ein großartiger Schauspieler, er war auch ein typischer Freisinger. Er war nicht laut und krachert, sein feinsinniger Humor und sein verschmitztes Lächeln bleiben unvergessen. Darum unterstütze ich aus ganzem Herzen das Vorhaben der Stadtheimatpflege, ihm in Freising ein Denkmal zu setzen.

Dr. Hubert Hierl, Stadtrat und langjähriger Kulturreferent der Stadt Freising


Als Kulturreferentin freue ich mich riesig, dass die Stadtheimatpflege dem großen bayerischen Schauspieler Karl Obermayr ein Denkmal setzen möchte. Das unterstütze ich aus vollem Herzen. An der Seite der wundervollen Therese Giehse in den Münchner Gschichten oder als Pfarrer in Kir Royal hat er vermeintliche Nebenrollen unvergesslich gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir in Freising einen würdigen Platz für ihn finden, wo man sich einfach “dazusetzen” kann, in den Himmel oder in die Moosach schaut und dabei bayrisch-melancholisch über Gott und die Welt sinniert.

Susanne Günther, Referentin für Kultur und Tourismus


In der Rückblende wird erkannt, dass Karl Obermayr einer von den großen Volksschauspieler vom Kaliber eines Gustl Bayrhammer war: Seine Nuancierungen in den Darstellungen hallen bis heute nach. Es ist natürlich eine überaus charmante Idee, ihn an der Moosach sitzen zu lassen, so wie den Helmut Fischer, dem Monaco, an der Münchner Freiheit. Sich vor ihm zu verneigen ist längst überfällig – denn er war ja nicht nur ein Freisinger Schauspieler, sondern auch einer, der sich nicht verbiegen ließ für eine Rolle, sondern immer seiner eigenen Kunst treu geblieben ist.

Richard Lorenz, Schriftsteller


Ein guter Volksschauspieler zeichnet sich dadurch aus, dass er seiner Heimat ein Gesicht zu geben vermag, ein Gesicht, das nicht nur eine geschminkte heile Welt verkörpern, sondern authentisch und ehrlich sein will. Karl Obermayr war fraglos ein solcher Schauspieler. Aus diesem Grund befürworten wir die Initiative ‚Ein Denkmal für Karl Obermayr‘.

Michael Ritter, stellvertretender Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.


Längst gibt es zwei T-Shirt-Motive mit dem Konterfei Karl Obermayrs. Es gibt eine grandiose bayerische Pop-Gruppe, die sich nach Karl Obermayrs wohl populärster Rolle benannt hat: „Kopfeck“. Aber es gibt kein Denkmal für ihn. Ich finde, dass muss sich ändern. Es wäre nicht nur ein Denkmal für einen überragenden Schauspieler, Charakter-Ergründer und Stimmakrobaten. Es wäre auch ein Denkmal für ein urbayerisches Lebensgefühl, das alle Rollen Obermayrs nonchalant mitklingen lässt: den Grant des ICH-Narren. Eine nicht
allzu große Stadt, die sich ein Denkmal für einen Schauspieler aus vollem Herzen leistet, hat das Zeug zur (heimlichen) Kultur-Metropole. In Berlin gibt es beispielsweise kein erwähnenswertes Denkmal für einen Schauspieler.

Roland Ernst, Autor der Karl-Obermayr-Biografie


Ohne Kunst und Kultur vertrocknet eine Gesellschaft. Und deswegen ist es absolut angemessen, dem Karl ein Denkmal zu errichten. Man flaniert herum und wen trifft man, Karl Obermayr, man setzt sich ein bisschen dazu, hat sofort gute Laune, und Sprüche wie „ Franzi a Hund bist scho“ erklingen sofort im eigenem Ohr. 

Norbert Bürger, Musiker


„Spinna duasd fei scho, Franze!“ – Grandios, wunderbar, absolut authentisch. Gern unterschätzt, dabei so unglaublich gut. Danke, Karl Obermayr!

Christian Weigl, Dekan


Ich setze mich gern zu Karl Obermayr an unsere geöffnete Stadtmoosach. Wer weiß, ob dann auch der Pumuckl auftaucht? Karl Obermayr spielte den Wirt in meiner Lieblingsfolge “Das Spanferkelessen”.

Julia Bönig, Citymanagerin – Aktive City Freising e.V.


Auch wenn Karl Obermayr nicht im Ensemble der Laienbühne Freising gespielt hat, so ist er doch ein leuchtendes Beispiel dafür, wie energiebringend und wegweisend die Wurzeln des Freisinger Laienspiels sein können.
Wussten Sie, dass „der Karl“ seine ersten kreativen Schritte in einer Freisinger Laiengruppe machte? Als Mitglied der „Eichendorff-Spielschar“ unter der Regie seines Freundes Erich Milchgießer trat Karl Obermayr von echten Freisinger Theaterbrettern aus den schauspielerischen Siegeszug an die Kulturstätten Deutschlands an.
Aus diesem Grund fühlen wir uns ihm tief verbunden und freuen uns, sein Denkmal an den heimatlichen Ufern der Moosach verewigt zu wissen.

Laienbühne Freising e.V.


Karl Obermayr war ein begnadeter Schauspieler. Mit seiner Mimik und Gestik erschuf er Ausdrucks- und Gefühlswelten, die tausend Worte nicht erreichen könnten. Karl Obermayr war ein Freisinger Kind. Die Erinnerung an ihn und sein künstlerisches Wirken durch eine Denkmal an der Stadtmoosach, im Herzen Freisings, soll uns Erinnerung und Inspiration zugleich werden. 

Stadtheimatpflege Freising e.V.


Seine angenehme Art, sich als Schauspieler nicht in den Vordergrund spielen zu müssen, beeindruckt mich zutiefst. Er war immer etwas im Hintergrund, aber für mich immer auch der heimliche Star an der Seite der berühmten Schauspieler, ohne den es nicht geht. Von meinem Bürofenster werde ich ihn dann an den Stufen der offenen Moosach sitzen sehen und ich freue mich schon darauf, die ein oder andere Mittagspause an seiner Seite sitzen zu können. 

Reinhard Fiedler, Architekt


Als Freisinger Kulturmagazin hatten wir schon häufiger die Gelegenheit, über den Freisinger Schauspieler Karl Obermayr berichten zu können. Bereits im April 2008 hatten wir auf dem Cover eine Statue von ihm in der Innenstadt abgebildet. Natürlich begleiten wir diese Initiative nun höchst erfreut. Wir könnten uns niemand anderen vorstellen, der mit einer Statue in der Innenstadt geehrt werden sollte. Karl ist ein Freisinger und einer von uns. 

FINK, Freisinger Stadt- und Kulturmagazin